Bezirke und Stadtteile von Berlin

Hier findest Du Informationen über folgende Bezirke: Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick.

Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist Teil des westlichen Zentrums Berlins und grenzt an Steglitz-Zehlendorf im Süden, Spandau im Westen, Reinickendorf im Norden sowie Mitte und Tempelhof-Schöneberg im Osten. Charlottenburg-Wilmersdorf hat generell einen eher gediegenen, bürgerlichen Charakter, weswegen hier hauptsächlich Familien des normalen und gehobenen Mittelstandes wohnen. Die meisten Menschen leben hier in repräsentativen, sanierten Wohnhäusern im wilhelminischen Stil, die sich harmonisch in die zahlreichen Grünflächen des Bezirkes einfügen. Das wohl bekanntest Merkmal des Bezirkes ist der weltberühmte Kurfürstendamm. Die Berliner Flanier- und Shoppingmeile ist sowohl für Berliner als auch für Touristen aus aller Welt ein Muss. Neben dem ‚Ku-Damm’ wird Charlottenburg-Wilmersdorf von seinen Bewohnern auch für die unmittelbare Nähe zum Grunewald geschätzt. Dieses in Berlin äußerst beliebte Naherholungsgebiet bietet nicht nur endlose Spazierwege im idyllischen Wald. Hier findet man mit dem Teufelsberg auch den höchsten Berg Berlins. Der ist 114 Meter hoch und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schutt und Trümmern errichtet. Charlottenburg-Wilmersdorf bietet also fast alles: Repräsentatives Wohnen, Naherholungsgebiet und optimale Einkaufsmöglichkeiten.

Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg ist der zweite Verwaltungsbezirk von Berlin und setzt sich aus den beiden im Namen stehenden Stadtteilen zusammen, die beide bis 1989 durch die Berliner Mauer getrennt wurden. Somit wurde mit Friedrichshain-Kreuzberg nach der Wende eine verwaltungstechnische Brücke zwischen Ost- und Westberlin geschlagen. Friedrichshain-Kreuzberg liegt zentral in Berlin und wird umgeben von den Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Pankow und Mitte (gegen den Uhrzeigersinn). Friedrichshain, im ehemaligen Osten der Hauptstadt gelegen, ist ein sehr junger und alternativer Stadtteil. Hier leben viele junge Familien. Diese schätzen an ihrem Kiez vor allem das reichhaltige kulturelle Leben, die gute Infrastruktur und die zahlreichen Grünflächen. Natürlich kommt hier, wie im benachbarten Kreuzberg, auch das Nachtleben nicht zu kurz. Die Grenze zu Kreuzberg wird durch die berühmte Oberbaumbrücke gekennzeichnet. Hier vereint sich Hauptstadtverkehr auf drei Ebenen: Auf dem Wasser fahren Fähren, auf der ersten Ebene der Brücke verkehren Autos und Fußgänger und über deren Köpfen fährt die U-Bahn. Kreuzberg selber teilt sich in die klassischen Viertel SO36 und Kreuzberg 61. Die Bezeichnungen gehen auf die ehemaligen Postleitzahlen zurück. SO36 ist eher multikulturell und wild, während Kreuzberg 61 einen eher schickeren und ruhigen Charme hat.

Lichtenberg
Lichtenberg ist ein Verwaltungsbezirk im östlichen Berlin. Er entstand 2001 aus den ehemals selbstständigen Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen. Lichtenberg grenzt im Norden an das benachbarte Bundesland Brandenburg, im Osten an Marzahn-Hellersdorf, im Süden an Treptow-Köpenick und im Osten an die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg sowie Pankow. Lichtenberg ist ein äußerst heterogener Bezirk, der sich aus zehn höchst unterschiedlichen Ortsteilen zusammensetzt. So wird das Zentrum Lichtenbergs durch den Stadtteil Alt-Lichtenberg markiert. Dieser Stadtteil hat, ebenso wie große Teile des gesamten Verwaltungsbezirkes Lichtenberg, mit gravierenden Problemen zu kämpfen. Diese konzentrieren sich meistes in und um die typischen Ostberliner Plattenbauten. Von diesen Bausünden wird zum Beispiel auch der zu Lichtenberg gehörende Stadtteil Hohenschönhausen zu großen Teilen dominiert. Besser sieht es da schon in den Vierteln Fennpfuhl, Wartenberg, Malchow, Falkenberg und Rummelsburg aus. In diesen zum Teil eher dörflichen Stadtteilen leben viele Familien, die sich inmitten von weitläufigen Grünflächen und hin und wieder auch nah am Wasser sehr wohl fühlen. Hier werden seitens der Stadt und von privaten Investoren auch neue Wohnbauprojekte forciert, die dafür sorgen sollten, dass Lichtenberg in Zukunft vielleicht das Manko als Problemfall verliert und eventuell als familienfreundliche Gegend im ruhigen und grünen Berliner Osten wahrgenommen wird.

Marzahn-Hellersdorf
Marzahn-Hellersdorf ist ein infrastrukturell sehr gut erschlossener Bezirk im Berliner Osten. Er grenzt im Westen an Lichtenberg, im Süden an Treptow-Köpenick sowie im Norden und Osten an den brandenburgischen Landkreis Barnim. Auch wenn es in den meisten Medien nicht immer so vermittelt wird, Marzahn bietet mehr als nur endlose Plattenbauten. Diese sind zwar allein aufgrund ihrer Architektur sehr dominant, jedoch finden sich in Marzahn-Hellersdorf auch Ecken, die man hier so nicht unbedingt erwarten würde. Marzahn verfügt mit dem Gebiet Alt-Marzahn nämlich unter anderem über einen alten Dorfkern. Dieser ist seit den 80er Jahren verkehrsberuhigt und sehr gut erhalten. Darüber hinaus wurden in den 80er Jahren nahezu alle komplett erhaltenen Bauernhöfe aufwändig rekonstruiert. Viele Gebäude wurden im historisch-originalgetreuen Stil wieder aufgebaut. Heute steht die alte Dorfanlage unter Denkmalschutz. Außerdem verfügt Marzahn mit dem Wuhletal, dem angrenzenden Erholungspark mit den Gärten der Welt eine einzigartige Naturlandschaft und der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Weiten der brandenburgischen Natur über einzigartige Naherholungsmöglichkeiten. Auch in Hellersdorf kann man vom funktionalen Hochhaus bis zum Eigenheim im Gründen eigentlich überall wohnen. Natürlich ist auch hier die ‚Platte’ nicht sonderlich populär; die Stadtverwaltung versucht allerdings dem grassierenden Leerstand mit Mietzuschüssen entgegenzukommen. So sollen vor allem Studenten und junge Familien wieder nach Marzahn-Hellersdorf ziehen.

Mitte
Berlin-Mitte ist rein verwaltungstechnisch mehr als nur der bekannte Ortsteil Berlins. Zu dem Bezirk gehören nämlich auch noch die beiden Stadtteile Tiergarten und Wedding. Historisch gesehen liegt das heutige Berlin-Mitte auf dem Territorium des historischen Berlins. Leider ist davon nicht mehr allzu viel zu sehen, hier und da weisen noch vereinzelte Reste der Stadtmauer auf die Anfänge der Hauptstadt hin. Auch die Bezeichnungen Brandenburger Tor, Kottbusser Tor oder Frankfurter Tor stehen im Bezug zur alten Stadtmauer. Berlin-Mitte wird umgeben von Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg im Süden, Pankow im Osten, Reinickendorf im Norden und Charlottenburg-Wilmersdorf im Westen. Berlin-Mitte hat sich in den Jahren seit dem Mauerfall zum Synonym des wiedervereinigten Berlins entwickelt. Hier schlägt das Herz der Hauptstadt – zum einen finden sich hier alle wichtigen Verwaltungsgebäude der Bundesregierung, zum anderen gibt es in Mitte aber auch einige der bekanntestes Sehenswürdigkeiten Berlins. All das zieht Jahr für Jahr unzählige Touristen aus aller Welt an. Direkt im Berliner Zentrum gibt es inzwischen kaum noch bezahlbaren Wohnraum – zu beliebt sind die repräsentativen Bauten. Die meisten Einwohner Mittes wohnen daher in den Stadtteile Wedding oder Tiergarten. Hier findet sich zum Teil noch das klassische Berlin: leicht schmuddelig, ein wenig grobschlächtig aber immer sympathisch. Es ist genau dieser Reiz der Widersprüche, der Berlin-Mitte auszeichnet.

Neukölln
Neukölln ist ein aktiver, bunter und multikultureller Bezirk im südwestlichen Berlin, der sich aus den Stadtteilen Rudow, Britz, Gropiusstadt, Buckow und dem Namensgeber Neukölln zusammensetzt. Neukölln grenzt im Süden an das benachbarte Bundesland Brandenburg, im Osten erreicht man den Bezirk Treptow-Köpenick, im Westen liegt Tempelhof-Schöneberg und im Norden befindet sich Friedrichshain-Kreuzberg. Neukölln hat sich in den letzten Jahren zu einem der kulturellen Epizentren der Hauptstadt entwickelt. Dies liegt auch und vor allem an der Multikulturalität des Bezirks. Hier wohnen Menschen aus über 160 Nationen. Jede Gruppe bringt ihre eigen Kultur mit und bereichert so unter Umständen das Berliner Leben. Natürlich kann eine derartige Vielfalt auch zu Konflikten führen. So gibt es in Neukölln einige soziale Brennpunkte, die als problematisch gelten. Vorteilhaft ist dagegen, dass man in Neukölln auf eine gut ausgebaute Infrastruktur zugreifen kann und es im Bezirk auch zahlreiche Grünflächen gibt, die von den Bewohnern des Stadtteils gerne zur Naherholung genutzt werden. Generell lässt sich festhalten, dass Neukölln sicher nicht der schönste Bezirk Berlins ist aber aufgrund seiner guten Verkehrsanbindungen, der günstigen Mieten, den vielfältigen Wohngebieten und nicht zuletzt auch dank der der lebendigen multikulti-Atmosphäre durchaus seine Reize hat.

Pankow
Der zweite Berliner Verwaltungsbezirk Pankow entstand 2001 durch die Zusammenlegung der Stadtteile Prenzlauer Berg und Weißensee mit dem namensgebenden Pankow. Der Bezirk liegt im Berliner Norden und ragt mit einem beträchtlichen Teil seines nördlichen Territoriums in das benachbarte Bundesland Brandenburg hinein. Im Süden Pankows erreicht man Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, im Osten liegt der Bezirk Lichtenberg und im Westen grenzt Pankow an Reinickendorf. Da Pankow aus drei grundverschiedenen Stadtteilen besteht, finden sich hier heute sehr vielseitige Wohngebiete, die jedes für sich ein ganz bestimmtes Berlin repräsentieren. So erlebt man zum Beispiel im bundesweiten bekannten Prenzlauer Berg die Hauptstadt von ihrer hippen, jungen, trendorientierten Seite. Schon zu DDR-Zeiten war der Prenzlauer Berg das Viertel für Künstler und alternative Existenzen. Allmählich geht dieser Charme jedoch verloren, da immer mehr Mieter höherer Einkommensschichten in den ‚Prenzl Berg’ ziehen. Pankow, der Namenspatron des Bezirkes, kann dagegen noch auf eine sehr ausgewogene Einwohnerstruktur verweisen. Hier leben vorwiegend alteingesessene Berliner und Arbeiterfamilien. Direkt angrenzend erreicht man da Viertel Weißensee. Der Name leitet sich von dem großen und zentral gelegenen See gleichen Namens ab. Wohnen in Weißensee bedeutet wohnen an der Peripherie des Zentrums und in der Nähe zur Natur. Vor allem junge Familien, die hier eventuell ein Eigenheim errichten wollen, wissen diese Vorteile zu schätzen.

Reinickendorf
Reinickendorf ist der zwölfte Berliner Verwaltungsbezirk und setzt sich zusammen aus den Stadtteilen Tegel, Konradshöhe, Wittenau, Lübars (eines der einzigen noch erhaltenen ursprünglichen Dörfer Berlins), Hermsdorf, Märkisches Viertel, Heiligensee und Frohnau. Reinickendorf liegt im nordwestlichen Berlin und grenzt im Norden an Brandenburg, im Osten an Pankow, im Süden an Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf und im Westen an Spandau. Aufgrund seiner heterogenen Zusammensetzung hat Reinickendorf auch viele verschiedene Gesichter. Während man im Norden des Bezirkes, an der Grenze zum brandenburgischen Landkreis Havel, hauptsächlich Wälder, Felder und Gewässer findet, wird der Süden von einer Bebauung geprägt, die dem benachbarten Arbeiterviertel Wedding sehr ähnlich ist. Wesentliche Bedeutung für die Infrastruktur der Hauptstadt hat Reinickendorf vor allem deshalb, weil sich hier mit dem Flughafen Tegel einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Berlins befindet. Die Konsequenz ist natürlich, dass sich die Anwohner des Airports auf entsprechende Lärmbelästigung einstellen müssen. Eine Ausgleich bietet der so genannte Flughafensee. Mit fast fünf Quadratkilometern Fläche ist er eines der schönsten Berliner Gewässer. Neben dem Flughafen ist auch die weitere Infrastruktur Reinickendorfs sehr gut: Der Bezirk ist durch zahlreiche Bus-, S- und U-Bahnlinien, die Autobahn A111, die Bundesstraße 96 und viele weitere Straßen optimal in das Berliner Verkehrsnetz eingebunden. Alles in allem ist Reinickendorf ein solider Berliner Bezirk, der vor allem durch die Nähe zur Natur und die gute Verkehrsanbindung an Attraktivität gewinnt.

Spandau
Spandau ist einer der wenigen Berliner Bezirke, der auf eine nahezu eigenständige urbane Infrastruktur verweisen kann. Dies liegt unter anderem daran, dass Spandau bis ins Jahr 1920 kommunal unabhängig war und erst danach von Berlin eingemeindet wurde. Spandau grenzt im Westen an Brandenburg, im Norden an Reinickendorf, im Osten an Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf und im Süden an Steglitz-Zehlendorf. Der Verwaltungsbezirk setzt sich heute zusammen aus den Stadtteilen Kladow, Siemensstadt, Haselhorst, Staaken, und Gatow. Rund um den Ortskern, Alt-Spandau, spielt sich das Leben am westlichen Rand Berlins ab. Hier findet man mit der St. Nikolai-Kirche, den archäologischen Kellern am Reformationsplatz und in der Carl-Schurz-Straße sowie mit dem Gotischen Haus zahlreiche eindrucksvolle Zeugen der langen und bewegten Geschichte Spandaus. Neben diesen Bauten ist vor allem die Zitadelle Spandau die bekannteste Sehenswürdigkeit des Bezirks. Dieses bedeutende Baudenkmal der Renaissance hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Anziehungspunkt für Kunst und Kultur in ganz Berlin entwickelt. Neben der lebendigen Historie ist Spandau aber auch ein wichtiger Industriestandort der Hauptstadt. Ausgehend vom Zentrum in der Spandauer Altstadt haben sich in den Vierteln der Peripherie nämlich zahlreiche wichtige Industrieunternehmen angesiedelte, die für die Ökonomie Berlins von maßgeblicher Bedeutung sind. Als eindrucksvollstes Beispiel sei hier nur die Siemensstadt genannt. Wer in Spandau wohnt, hat eigentlich alles, was er zum Leben braucht, direkt vor der Haustür. Sollte man trotzdem einmal nach Berlin wollen, ist dies mit der guten Verkehrsanbindung schnell erledigt.

Steglitz-Zehlendorf
Steglitz-Zehlendorf ist der sechste Verwaltungsbezirk von Berlin und liegt im Südwesten der Hauptstadt. Der Namen des Bezirkes lässt es erkennen - er ist eine Zusammenlegung der beiden vormals selbstständigen Stadtteile Steglitz und Zehlendorf. Diese wiederum bestehen aus den Stadtteilen Lankwitz, Lichterfelde, Dahlem, sowie Nikolassee und Wannsee. Steglitz-Zehlendorf grenzt im Süden an das Bundesland Brandenburg, im Westen an den Bezirk Spandau, im Norden an Charlottenburg-Wilmersdorf und im Osten an Tempelhof-Schöneberg. Steglitz-Zehlendorf kann man generell als einen der wohlhabenderen Berliner Bezirke beschreiben. Hier haben sich in baumbestandenen Straßen mit repräsentativen Altbauten viele Familien des gehobenen Mittelstandes niedergelassen. Besonders deutlich wird dies in den Vierteln Zehlendorf und Dahlem. Letzterer beherbergt zudem noch zahlreiche Botschaften und die Freie Universität, an der zur Zeit über 40000 Studenten immatrikuliert sind. Eines der prägnantesten Merkmale Steglitz-Zehlendorfs ist sicherlich die unglaubliche Fülle an Natur. Egal ob Wälder, Felder oder zahlreiche Seen - dieser Teil Berlins ist mit Sicherheit ein Paradies für Naturfreunde und Erholungssuchende. Doch kann man seine Zeit hier nicht nur beim Baden oder auf Spaziergängen verbringen. So lädt zum Beispiel die Steglitzer Schlossstraße mit einem neueröffneten Shopping-Center zum ausgiebigen Einkaufsvergnügen ein. Steglitz-Zehlendorf bietet also wirklich von allem etwas.

Tempelhof-Schöneberg
Tempelhof-Schöneberg erstreckt sich von der südlichen Innenstadt Berlins bis zur Südgrenze des Landes Berlin. Er grenzt an Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte im Norden, an Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf im Westen und an den Bezirk Neukölln im Osten. Tempelhof-Schöneberg besteht neben den Namensgebern noch aus den Stadtteilen Lichtenrade, Marienfelde, Mariendorf und Friedenau. So vielfältig die 'Zutaten' des 53 Quadratkilometer großen Verwaltungsbezirkes, so heterogen sind auch die verschiedenen Wohngebiete. So ist Tempelhof als zweitgrößter Industriestandort neben einigen Wohngebieten vor allem von weitläufigen Gewerbeflächen geprägt. In Schöneberg finden sich dagegen hauptsächlich Wohnquartiere. Diese wiederum variieren zwischen eher einfach und anspruchsvoller. Zudem gibt es hier, rund um den Nollendorfplatz, die größte homosexuelle Community in Berlin. Je weiter man nach Süden kommt, desto ländlicher wird es. So haben Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade teilweise schon dörflichen Charakter und können mit einigen gut erhaltenen historischen Bauwerken aufwarten. So ist zum Beispiel die Dorfkirche in Marienfelde das älteste erhaltene Bauwerk Berlins. Natürlich finden sich auch hier deutliche Spuren der Großstadt aber generell geht das Leben in diesen Teilen Tempelhof-Schönbergs etwas gemächlicher von statten. Will man die essentiellen Facetten Berlins erleben, bietet Tempelhof-Schöneberg dafür die ideale Grundlage.

Treptow-Köpenick
Der im Südosten der Hauptstadt gelegene Verwaltungsbezirk Treptow-Köpenick ist mit 18,9% der Stadtfläche der größte Bezirk Berlins. Er grenzt im Süden, Osten und Nordosten an das benachbarte Bundesland Brandenburg. Im Norden erreicht man die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Friedrichhain-Kreuzberg und im Westen grenzt Teptow-Köpenick an Neukölln. Etwa drei Viertel des Territoriums von Treptow-Köpenick bestehen aus Gewässern, wie dem Müggelsee, Wäldern und Parks: der Bezirk weist mit 36,5 % die größte Wasserfläche und mit 42,8 % die größte Waldfläche Berlins auf und verfügt unter anderem deswegen über die geringste Bevölkerungsdichte der Hauptstadt. Treptow erinnert in seiner Bebauung stark an die benachbarten Viertel Neukölln und Kreuzberg – die meisten Menschen wohnen hier in Altbauten aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Leider können sie in Treptow nicht auf ein Stadtteilzentrum im eigentlichen Sinn zurückgreifen. Außerdem befindet sich das Viertel mitten in einem Strukturwandel vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort. Diese Mankos werden jedoch durch den riesigen Treptower Park (mit eigener S-Bahn-Station) mehr als wett gemacht. Noch mehr Natur findet man in Köpenick, das aufgrund seiner exzellenten Lage an den Seitenarmen und Seen der Spree auch als Stadt am Wasser bezeichnet wird. Zusätzlich dazu gewinnt dieses Kleinod Berlins durch seine prächtige und gut erhaltene historische Altstadt noch an Charme. Treptow-Köpenick ist die grüne, idyllische Lunge des Berliner Ostens und bei Bewohner wie Touristen gleichermaßen beliebt.

Liste aller Orts- und Stadtteile

  • Adlershof (Treptow)
  • Alt-Hohenschönhausen (Hohenschönhausen)
  • Altglienicke (Treptow)
  • Baumschulenweg (Treptow)
  • Biesdorf (Marzahn)
  • Blankenburg (Weißensee)
  • Blankenfelde (Pankow)
  • Bohnsdorf (Treptow)
  • Britz (Neukölln)
  • Buch (Pankow)
  • Buckow (Neukölln)
  • Charlottenburg (Charlottenburg)
  • Dahlem (Zehlendorf)
  • Falkenberg (Hohenschönhausen)
  • Französisch Buchholz (Pankow)
  • Friedenau (Schöneberg)
  • Friedrichsfelde (Lichtenberg)
  • Friedrichshagen (Köpenick)
  • Friedrichshain (Friedrichshain)
  • Frohnau (Reinickendorf)
  • Gatow (Spandau)
  • Grünau (Köpenick)
  • Grunewald (Wilmersdorf)
  • Haselhorst (Spandau)
  • Heiligensee (Reinickendorf)
  • Heinersdorf (Weißensee)
  • Hellersdorf (Hellersdorf)
  • Hermsdorf (Reinickendorf)
  • Johannisthal (Treptow)
  • Karlshorst (Lichtenberg)
  • Karow (Weißensee)
  • Kaulsdorf (Hellersdorf)
  • Kladow (Spandau)
  • Konradshöhe (Reinickendorf)
  • Köpenick (Köpenick)
  • Kreuzberg (Kreuzberg)
  • Lankwitz (Steglitz)
  • Lichtenberg (Lichtenberg)
  • Lichtenrade (Tempelhof)
  • Lichterfelde (Steglitz)
  • Lübars (Reinickendorf)
  • Mahlsdorf (Hellersdorf)
  • Malchow (Hohenschönhausen)
  • Mariendorf (Tempelhof)
  • Marienfelde (Tempelhof)
  • Marzahn (Marzahn)
  • Mitte (Mitte)
  • Müggelheim (Köpenick)
  • Neu-Hohenschönhausen (Hohenschönhausen)
  • Neukölln (Neukölln)
  • Niederschöneweide (Treptow)
  • Niederschönhausen (Pankow)
  • Nikolassee (Zehlendorf)
  • Oberschöneweide (Köpenick)
  • Pankow (Pankow)
  • Plänterwald (Treptow)
  • Prenzlauer Berg (Prenzlauer Berg)
  • Rahnsdorf (Köpenick)
  • Reinickendorf (Reinickendorf)
  • Rosenthal (Pankow)
  • Rudow (Neukölln)
  • Rummelsburg (Lichtenberg)
  • Schmargendorf (Wilmersdorf)
  • Schmöckwitz (Köpenick)
  • Schöneberg (Schöneberg)
  • Siemensstadt (Spandau)
  • Spandau (Spandau)
  • Staaken (Spandau)
  • Steglitz (Steglitz)
  • Tegel (Reinickendorf)
  • Tempelhof (Tempelhof)
  • Tiergarten (Tiergarten)
  • Treptow (Treptow)
  • Waidmannslust (Reinickendorf)
  • Wannsee (Zehlendorf)
  • Wartenberg (Hohenschönhausen)
  • Wedding (Wedding)
  • Weißensee (Weißensee)
  • Wilmersdorf (Wilmersdorf)
  • Wittenau (Reinickendorf)
  • Zehlendorf (Zehlendorf)

Berlin
Bundeshauptstadt