Karte Berlin
Berlin Landkarte © Sven Knie - Fotolia.com

Wissenswertes über Berlin

Berlin – eine Metropole im Zeichen des Bären

Berlin ist nicht nur die Bundeshauptstadt und der Regierungssitz von Deutschland, Berlin ist gleichzeitig auch ein deutsches Bundesland und mit mehr als 3 Millionen Einwohnern auch bevölkerungsmäßig die größte deutsche Stadt. Mit einer Fläche von 892 Quadratmetern gehört es zu den kleineren Bundesländern und hier mündet die Spree in die Havel und bildet auch den Tegeler See und den Großen Wannsee. Die höchste Erhebung ist der Große Müggelberg, der in Berlin Treptow-Köpenick liegt.

Berlin verfügt über 12 Bezirke, die sich aus 95 Ortsteilen zusammensetzen und Berlin wurde das erste Mal Anfang des 13. Jahrhunderts erwähnt und aus den Städten Berlin und Cölln bestand.

Auch wenn das Wahrzeichen und Wappen Berlins der Berliner Bär ist, hat er mit dem Namen der Stadt nichts zu tun, die wahrscheinlich auf die slawische Bezeichnung für Sumpf zurückgeht.

Berlin ist international

Berlin ist seit seiner Gründung eine beliebte Region für Einwanderer, so kamen zum Beispiel im 17. Jahrhundert Hugenotten nach Berlin und im 19. Jahrhundert verstärkt Slawen. Zwischen dem Zweiten Weltkrieg und zu Zeiten der DDR war Berlin in Ost- und Westberlin unterteilt und ist seit 1989 wieder eine Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete Berlin einen großen Zustrom von Gastarbeitern aus Südeuropa, besonders der Türkei und aus Vietnam. Auch viele Aussiedler und Spätaussiedler aus Russland und der Ukraine siedelten sich hier an, sodass heute in Berlin Bürger aus etwa 190 Staaten leben.

Auch wenn in Berlin Hochdeutsch gesprochen wird, herrscht der Dialekt Berlinerisch oder Berlinisch vor, der eine Variante des mitteldeutschen Berlin-Brandenburgischen ist. Durch die jahrhundertelange Zuwanderung wurden viele Worte aus dem Flämischen, Französischen und Jiddischen übernommen.

Berlin ist national und international ein beliebtes Touristenziel und verzeichnet eine Vielzahl an Hotel und weiteren Übernachtungsmöglichkeiten, wobei die Architektur, historische Denkmäler sowie die vielen Museen, Festivals und Einkaufsmöglichkeiten ebenso beliebt sind, wie das Berliner Nachtleben. Auch zahlreiche Geschäftsreisende und Messebesucher besuchen Berlin, das mit dem ICC über das größte Konferenzzentrum in Europa verfügt.

Berlin – Museen und Parks

Bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist Berlin bekannt für seine zahlreichen Museen, wobei die Museumsinsel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, da sich dort historische Museen wie die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum oder das Pergamonmuseum befinden. Auch wenn die Museumsinsel das Zentrum der historische Museen Berlins ist, findet man überall in Berlin sehenswerte Museen, wie zum Beispiel das Naturkundemuseum oder das Deutsche Technikmuseum sowie das Bauhaus-Archiv und das Deutsche Historische Museum. Das Jüdische Museum zeigt die jüdische Geschichte, während man im Jagdschloss Grunewald Gemälde aus dem 15. bis 19. Jahrhundert besichtigen kann.

Bekannte Bauwerke sind das Brandenburger Tor aus dem 18. Jahrhundert, das als Wahrzeichen Berlins gilt und ebenfalls Symbol der Teilung der Stadt ist. Auch der Berliner Dom, die Deutsche Staatsoper und die Staatsbibliothek aus dem 18. Jahrhundert gehören zu den Sehenswürdigkeiten Berlins, während der Potsdamerplatz eine Verkehrsdrehscheibe Berlins ist.

Auch wenn Berlin eine Metropole darstellt, findet man ausgedehnte Waldgebiete besonders im Westen und Südosten der Stadt, in der auch viele Parkanlagen und Alleen zu finden sind. Der Tiergarten und der Treptower Park gehören zu den bekanntesten und bedeutendsten Parks der Stadt, während der Botanische Garten Berlin nicht nur ein Erholungsgebiet, sondern auch als Teil der Freien Universität Berlin zu Forschungszwecken genutzt wird.

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